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<pre>Bereits das eindeutige Torschuss-Verhältnis von 20:11 lässt im Nachhinein erahnen, in welche Richtung die Partie im Olympiastadion vornehmlich verlaufen war: Jenseits dieses Zahlenwerks konnten die Gäste auf dem Rasen aber sogar noch eine sehr viel größere Überlegenheit verbuchen.  <p> Die Revanche dafür folgte am vergangenen Spieltag mit einem glatten und ungefährdeten 2:0-Heimsieg. Dieser hätte gegen tapfer kämpfende Borussen sogar noch höher ausfallen können.  <p>  Der FC Liverpool hat dagegen keines der bisherigen vier Heimspiele in dieser CL-Saison verloren — zwei wurden gewonnen, zwei endeten mit einem Remis. Torverhältnis: 12:2. <p> Nach aller Voraussicht konnte sich der Trainer mit diesen Erfolgen jedoch nur eine kurze Galgenfrist verschaffen: Dürfte demnächst gegen die Katalanen kein Kraut gewachsen sein, sehen die Wettanbieter den FC Sevilla zunächst auch gegen die Bayern ohne jede Chance. <p>  Im darauffolgenden Achtelfinale schlugen die „Spurs“ den AC Milan mit 1:0 in Italien und standen nach einem 0:0 an der White Hart Lane im Viertelfinale, wo jedoch nach zwei Niederlagen gegen Real Madrid Endstation war.  </pre>


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<pre>War die Alte Dame in jenen beiden im April absolvierten K.o.-Duellen noch ohne Gegentreffer davongekommen, wurde die mutmaßlich beste Defensive des Kontinents bei der umgehenden Neuauflage regelrecht in Trümmer gelegt.  <p> Während man im spanischen Supercup und Copa del Rey zumindest im jeweiligen Heimspiel einen Punktgewinn zu verzeichnen hatte, setze es für das von Carlo Ancelotti betreute Star-Ensemble in der Meisterschaft dagegen in beiden Spielen eine Niederlage. Besonders schwer wiegt dabei jene Pleite von Anfang Februar, bei der Real von den Colchoneros regelrecht an die Wand gespielt und letztlich mit einer 0:4-Packung aus dem Estadio Vicente CalderÃ³n geschossen wurde.  <p>  Verglichen mit den existenziellen Problemen der 96er können sich die Hausherren über ein beneidenswert sorgloses Leben freuen: Da man bei den Wölfen mit dem Status quo jedoch bekanntlich nicht zufrieden ist, hat dem VfL die jüngste Klatsche gegen den deutschen Rekordmeister verständlicherweise mächtig zugesetzt. <p> für den Gruppensieg in der Vorrunde fuhr der FC Porto bei der Achtelfinal-Auslosung die erhoffte Ernte ein. <p>  In der Königsklasse haben die Bayern bereits 24-mal mit den Königlichen die Klingen gekreuzt, alleine im Halbfinale haben die beiden Top-Vereine 14 Spiele gegeneinander bestritten. Die Bilanz aus diesen sieben Duellen: vier Mal schafften die Bayern den Sprung ins Endspiel, zwei Mal die Madrilenen.  </pre> 


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<pre> Dieser könnte unter dem Strich sogar als ein gutes Omen für die Madrilenen sein, für die sich bereits anno 2017 ein zweiter Platz in der Vorrunde als Sprungbrett zum späteren Titelgewinn erwies.  <p> In der Gruppe B hatte Benfica aber diese Wucht und Dynamik kaum entfaltet und sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nur mit kräftiger Mithilfe von Besiktas Istanbul schafften sie am Ende Rang 2 und damit die Qualifikation für das Achtelfinale.  <p>  Gerade wenn sich zwei Klubs auf Augenhöhe begegnen, muss zwangsläufig jene Vertretung im Vorteil sein, die ein kleines bisschen mehr für das Erfolgserlebnis brennt: Um den gegnerischen Heißhunger auf das Viertelfinale wirksam zu bekämpfen, kommen die Dortmunder in den entscheidenden 90 Minuten somit wohl nicht umhin, sich ein so deutliches Übergewicht herauszuspielen, dass dann irgendwann selbst der bis in die Haarspitzen motivierende Gast jegliche Lust am Weitermalochen verliert. <p>  Zu allem Schalker Übel dürfte sich auch noch ein übermotivierter Cristiano Ronaldo als Problem erweisen. Nicht nur, dass der Portugiese zum zweiten Mal in Folge den Titel „Weltfußballer des Jahres“ entgegen nehmen durfte, auch wird sich der 29-Jährige bemüßigt fühlen, sein Torkonto gegen die Gelsenkirchener weiter aufzustocken. Denn trotz seiner beachtlichen fünf Tore in den sechs CL-Spielen, fehlen Ronaldo in der Schützenliste ganze vier Treffer, umÂ zu Donezk-Bomber Luiz Adriano aufzuschließen. <p>  Aufgrund der Siegquoten ist ersichtlich, dass die Quoten-Jongleure die VfL-Kicker als Favorit für dieses Aufeinandertreffen auserkoren haben.  </pre>


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<pre> Derartige Gedanken schossen unmittelbar nach der Auslosung offenbar auch den Wettanbietern durch den Kopf, die lediglich den Aufstieg von Manchester City gegen den FC Basel mit noch etwas niedrigeren Werten quotieren.  <p> Seit Real im vorjährigen Halbfinale an der fraglos schwächeren, dafür aber planvoller agierenden Alten Dame aus Turin gescheitert war, ist die Mannschaft folglich keinen Schritt vorangekommen — echte Titelanwärter werden aktuell deshalb nur woanders gesucht.   <p> Am Dienstag erwartet uns in der Champions League Gruppe B ein echter Kracher, der richtungsweisend sein könnte. Die Rede ist vom Spitzenspiel zwischen dem AC Milan und Atletico Madrid. <p>  Nun geht es für die Ukrainer jedoch nach Rom ins Stadio Olimpico. Aufgrund des Auswärtstores der Roma könnte bereits ein 1:0-Sieg der Italiener für ein Ausscheiden der „Hirnyky“ („die Minenarbeiter“) reichen.  <p> Doch die Dortmunder müssen gegen die „Spurs“ auf der Hut sein, denn die Londoner haben unter Trainer Mauricio Pochettino den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt und zuletzt den 100. Sieg im 169. Spiel unter der Ã„gide des Argentiniers gefeiert.  </pre>


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<pre> Überhaupt präsentierte sich die Defensive der Londoner in der „Königsklasse“ äußerst anfällig. Acht Gegentore musste Chelsea in den sechs Gruppenspielen hinnehmen – nur zwei Achtelfinalisten kassierten mehr Gegentore: Sevilla (12)und Porto (10).  <p> Quoten Stand vom 19.10.2018, 11:10 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben  <p>  Es war die erste Heimpleite in der Liga seit dem 30.4.2016 — also seit fast zweieinhalb Jahren. <p>  Zunächst nur zur Leihe, im Sommer wird im Falle einer fixen Verpflichtung eine Ablöse von 180 Millionen Euro fällig.  <p> Der Wille ist PAOK in der Tat nicht abzusprechen. Obwohl die Meisterschaft erst Ende August startet, nahm der Klub das Training bereits am 20. Juni auf.  </pre>


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